Im Mai 2005 wurde mit den Sanierungsarbeiten begonnen.

Von Beginn an war klar, dass ein solch anspruchvolles Projekt nicht im Alleingang von dem Eigentümer, der Gemeinde Hohenahr, bewältigt werden konnte.

Der vom ALR Wetzlar (Amt für den ländlichen Raum) initiierte und unterstützte "Arbeitskreis Dorferneuerung", der neu gegründete Förderverein "Backhaus", der Heimat- und Kulturverein, die Denkmalschutzbehörde, die Gemeinde Hohenahr sowie Architekt Klaus Grabowski waren allesamt an der Diskussions-, Planungs- und Bauphase beteiligt.
In 10 Arbeitskreissitzungen, an denen regelmäßig 15 - 20 engagierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, wurden die Weichen für die Planung und Ausführung gestellt.

Auf skizzenhafte Vorschläge des Architekten folgten Vorstellungen und Ideen der Arbeitskreismitglieder, die lebhaft miteinander diskutiert wurden. Die Ergebnisse wurden als "Entwurfskonzepte" zu Papier gebracht, in der nächsten Arbeitskreissitzung erneut diskutiert und durch wechselseitige Anregungen weiterentwickelt.Es wurde auf eine denkmalgerechte Materialwahl und eine handwerklich optimale Ausführung geachtet. So wurde der Nordgiebel mit dem Eichenholz ergänzt, vorhandene Lehmstakungen repariert und neue Gefache mit Lehmsteinen ausgemauert.

Eindrücke von nur einem Teil der Sanierungsarbeiten . . .


Das sanierte Dach erhielt eine neue Eindeckung mit Naturschiefer. Mauern, Treppenstufen und Abdeckplatten wurden mit passenden Natursteinen erneuert.
Gut dämmender Lehmputz mit Schilfrohr wurde im älteren Bauteil und mineralischer Dämmputz im jüngeren Bauteil verwendet. In Abstimmung mit der Denkmalpflege kamen aber auch zeitgemäße Baumaterialien zum Einsatz.